Sie gehe „jeden Morgen ausgesprochen gerne ins Büro“. Und setzte hinterher: „Das wäre ohne die Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung und des Magistrats nicht möglich.“
Rundum sorglos waren die drei Jahre allerdings nicht: allein die Diskussionen um das Taunusbad, ihr Sicherheitskonzept oder das Heizkraftwerk. Letzteres sieht Augsburger entspannt: „Hier ist eine klare Rollenverteilung wichtig. Wir sind kein Verhandlungspartner.“ Inzwischen sei man „auf einem guten Weg“.
Für rund eine Million Euro würde die Stadt das Grundstück, auf dem das Heizkraftwerk steht, von dem jetzigen Eigentümer, der Nassauischen Heimstätte (NH), kaufen. „Mit der NH ziehen wir im Interesse der Stadt an einem Strang“, sagte die 50-Jährige. Damit spielte sie auf die noch nicht geklärte, zukünftige Zusammenarbeit mit einem Kraftwerkbetreiber an. Denn noch sind die Fernwärmekunden an die Preise der RWE gebunden.

