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11.12.2019|SPD Schwalbach (Pressemitteilung)

Verbesserung der Mobilität in Ergänzung zu dem derzeitigen Angebot an Buslinien

In Schwalbach verkehren Buslinien, die die Bürgerinnen und Bürger u.a. für Fahrten innerhalb des Stadtgebietes nutzen können. Die Route der Busse orientiert sich auch daran, welche Straßen für den Busverkehr geeignet sind und an welchen Stellen sich Umsteigemöglichkeiten zur Weiterfahrt zu Zielen außerhalb von Schwalbach befinden. Für viele Bürgerinnen und Bürger, z.B. ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen oder solche, die weiter entfernt von Bushaltestellen wohnen, ist die Mobilität oft eingeschränkt. Hier gilt es als Ergänzung zu den derzeitigen Buslinien, Möglichkeiten zur Verbesserung der Mobilität zu schaffen.

Der Arztbesuch, das Einkaufen, der Besuch von Bekannten oder von Veranstaltungen könnte dadurch ermöglicht bzw. erleichtert werden. Gerade die Befragung im Rahmen des „Berichtes zur Situation älterer Menschen in Schwalbach am Taunus“ hat gezeigt, dass hier ein Bedarf besteht.

Für dieses Angebot könnten der Bürger- oder Stadtbus, das derzeit im Kreis Offenbach getestete und anschließend eingeführte „Hopper“ System oder die Bereitstellung von Beförderungsscheinen zur Nutzung von finanziell unterstützten Taxifahrten in Frage kommen. Eines dieser Verfahren könnte mit seinem Einsatz in Schwalbach zusätzlich zu den jetzigen Linienbussen die Mobilität verbessern, allerdings unter jeweils verschiedenen Voraussetzungen. Bei der Auswahl sind Kriterien wie z.B. die Nachhaltigkeit und das finanziell Machbare ausschlagegebend. Daher haben SPD und FDP eine Anfrage eingereicht, in der der Magistrat gebeten wird, zum einen den ungefähren Bedarf an einem solchen Service zu ermitteln, die Voraussetzungen für die verschieden Angebote darzulegen, die Frage einer evtl. Probezeit zu eruieren und die Kosten, die die Stadt bei Einführung einer solchen Mobilitätsunterstützung zu tragen hätte, aufzuzeigen. „Es nützt nichts, hier im Schnellverfahren eine der o.g. Varianten auszuwählen und einzusetzen, ohne die angefragten Informationen berücksichtigt zu haben“, erklären Hartmut Hudel, SPD-Fraktionsvorsitzender, und Stephanie Müller, FDP-Fraktionsvorsitzende, zu dieser Anfrage. Den Bürgern müsse ein nachhaltiges zusätzliches Beförderungssystem angeboten werden, dass auch finanzierbar ist, führen sie weiter dazu aus. Auf Basis der Antworten zu der Anfrage sollten dann Entscheidungen getroffen werden, die für die Bürgerinnen und Bürgern auch wirklich hilfreich sind.

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